[15 Januar 2021] Gegen Faschismus auf allen Ebenen – Der Kampf um Befreiung bleibt international!

Gegen Faschismus auf allen Ebenen – Der Kampf um Befreiung bleibt international!

Kurzaufruf zur Demonstration am 15. Januar 2020 in Magdeburg

Am Jahrestag der Bombardierung Magdeburgs möchte wieder Neonazis in Magdeburg seine geschichtsrevisionistischen und reaktionären Ansichten auf die Straße tragen. Wir haben dafür zu sorgen, dass dies nicht ohne Widerstand passiert. Unser Anspruch als Antifaschist*innen und Internationalist*innen darf sich jedoch nicht darauf beschränken, die rechten Fußtruppen zu bekämpfen. Diese Fußtruppen sind nur der offensichtliche faschistische Auswuchs eines Systems, in dem sich alle “dem Markt” unterzuordnen haben und Freiheit sich nach finanziellen Möglichkeiten bemisst. Wer den kapitalistischen Wahnsinn nicht mitmacht und sich innerhalb dieses Systems für kollektive Werte und Gerechtigkeit einsetzt und echte demokratische Gesellschaftsentwürfe anstrebt, hat in jedem Fall mit der Repression des Staates und seiner in Teilen faschistisch durchsetzten Organe zu rechnen.

Faschistische Strömungen sind in Deutschland und Europa weiter auf dem Vormarsch, sei es in Form erstarkender Parteien wie der AfD, der FPÖ in Österreich, des Ausbaus der patriarchalen Herrschaft in Polen oder der Entmenschlichung muslimischer Bürger*innen in Frankreich. Der deutsche Staat arbeitet offen mit dem Erdogan-Regime zusammen und macht sich nicht nur durch massive Waffenexporte zum Unterstützer des türkischen Faschismus, was als Statement gegen ein freies Leben, den Aufbau von Demokratie und die Befreiung vom Patriarchat zu werten ist. Die kurdische Freiheitsbewegung nimmt mit ihrem Kampf und der Rojava-Revolution eine Leuchtturmfunktion für alle antifaschistischen Kämpfe weltweit ein. Gleichzeitig ist sie ein hoffnungsvolles Beispiel für alle, deren Antifaschismus nicht beim Kampf gegen alte und neue Nazis aufhört und zum Selbstzweck verkommt.

Revolutionärer Antifaschismus ist der lohnenswerte Kampf für eine wirklich freie, solidarische Gesellschaft – gehen wir ihn an.

Gegen Faschismus auf allen Ebenen – hoch die internationale Solidarität!

Solidaritätsbündnis Kurdistan – Magdeburg

Allgemein Aufruf zur Demonstration: de.indymedia.org/node/123639

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Presseerklärung des Solidaritätsbündnisses Kurdistan Magdeburg zur Straßenumbenennung Anton-Leschek-Platz

Hiermit möchten wir darüber informieren, dass eine Initiative mit dem Namen “Aktionsgruppe Anton Leschek” den Wilhelmstädter Platz im Magdeburger Stadtteil Stadtfeld-Ost, am 26. November, den 4. Todestag des Internationalisten Anton Leschek, in “Anton-Leschek-Platz” umbenannt hat. Als Solidaritätsbündnis Kurdistan-Magdeburg begrüßen wir die Umbenenung in Gedenken an den 2018 in Kurdistan gefallenen Internationalisten.

Wir dokumentieren hier die Erklärung der Aktionsgruppe Anton Leschek (Zana Ciwan)
(Ebenfalls abrufbar auf Indymedia unter: de.indymedia.org/node/120065 )

Heute, am 26. November den 4. Todestag von Anton Leschek, haben wir den “Wilhelmstädter Platz” im Stadtteil Stadtfeld Ost in Magdeburg in “Anton-Leschek-Platz” umbenannt.

Anton Leschek war ein junger deutscher Internationalist, der in Bielefeld geboren wurde. Er lebte danach in Magdeburg, von wo aus er beschloss, nach Rojava in Kurdistan-Nordsyrien, zu gehen, um sich dem bewaffneten Kampf gegen den faschistischen Islamischen Staat (IS) anzuschließen und die Revolution von Rojava und die Werte zu verteidigen, für die die verschiedenen dort lebenden Völker kämpfen: radikale und Basisdemokratie, Frauenbefreiung und Ökologie. Er trat 2016 den Volksverteidigungseinheiten von Rojava,der YPG (Yekineyên Parastina Gel), bei. Nach seiner Ausbildung an der internationalistischen Akademie beteiligte er sich am Kampf gegen den IS. Er wurde zusammen mit anderen kurdischen, arabischen und internationalistischen Freiwilligen in der Stadt Manbij eingesetzt. Nach der Befreiung der Stadt vom IS am 15. August 2016 entschieden sich viele internationalistische Freiwillige dafür in der Stadt und in der Nähe zu bleiben, um die lokalen Einheiten in Manbij bei der Verteidigung der Region zu unterstützen. Diejenigen, die den Terror und die Unterdrückung des IS nicht tolerierten, konnten auch die anschließende türkische Besatzung und die Angriffe, die Manbij und Nordsyrien bedrohten, nicht akzeptieren. Anton Leschek (Zana Ciwan) und sein amerikanischer Genosse Michael Israel (Robîn Agirî) gehörten zu den ersten internationalistischen Freiwilligen, die sich entschlossen, in Manbij zu bleiben und sich der türkischen Armee und den ihr angeschlossenen dschihadistischen Terroristen zu widersetzen. Beide wurden bei einem Luftangriff der türkischen Armee gegen ihre Verteidigungspositionen in der Stadt Manbij getötet. Anton Leschek wurde nicht im Kampf gegen Terroristen des Islamischen Staates getötet, er wurde von der Türkei – einem NATO-Land mit NATO-Bomben – ermordet. Die Türkei stellt mit ihrem Präsidenten Erdogan die größte Unterstützung hinter dem Islamischen Staat mit vollständiger Komplizenschaft der USA, Russlands und der Europäischen Union, insbesondere der Bundesrepublik Deutschland dar. Continue reading

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Klimakampf ist internationaler Klassenkampf

Im Rahmen der internationalen Aktionswoche der Solidarität und des Widerstands der Revolution in Rojava fanden an verschiedenen Tagen verschiedene Veranstaltungen und Aktionen zu den Themen wie Frauenbefreiung, Antifaschismus, revolutionäre Bewegungen auf der ganzen Welt und zur Benennung und zum Boykott von Profiteuren der Kriegsindustrie statt. Dieser Text thematisiert die Bedeutung von ökologischen Kämpfen auf der ganzen Welt und verdeutlicht, dass es wichtig ist die Kämpfe gegen Kapitalismus und der Ausbeutung und Zerstörung der Natur als gemeinsame zu verstehen und zu führen.

Solibündnis Kurdistan-Magdeburg

Klimakampf ist internationaler Klassenkampf

Der Klimawandel ist laut neusten UN-Berichten der Hauptverursacher für die Verdoppelung von Umweltkatastrophen in den letzten 20 Jahren.[1] Dazu zählen u.a. Dürren, Waldbrände und Überschwemmungen, welche zu Flucht, Hunger und auch zum Tod unzähliger Menschen führten.

Dabei steht das Schlimmste noch bevor, wenn die Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius nicht gestoppt werden kann und massiv in Klimaschutz, Hochwasserschutzanlagen und auch Wiederaufforstung investiert wird. So erklärte die UN-Beauftragte Mizutori: „Wir zerstören mit vollem Wissen […].“ „Die Regierungen aber würden nicht genug tun, um Klimarisiken zu verhindern.“[1]

Solche Appelle werden seit Jahrzehnten in den Medien verbreitet, passiert ist bisher wenig bis gar nichts, aber warum eigentlich? Continue reading

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KRIEG BEGINNT HIER! HEIKO MAAS IST NICHT WILLKOMMEN!

Kundgebung | 14. Oktober um 16 Uhr | Domplatz Magdeburg

KRIEG BEGINNT HIER! HEIKO MAAS IST NICHT WILLKOMMEN!

Am 14. Oktober besucht Bundesaußenminister Heiko Maas die Stadt Magdeburg, um im Dom die Laudatio auf den diesjährigen Preisträger des Kaiser-Otto-Preises, den rumänischen Staatspräsidenten Klaus Iohannis, zu halten. Wir sagen: Der Kriegsverbrecher Maas ist in Magdeburg nicht willkommen!

Als Außenminister und Vertreter der SPD ist Heiko Maas Hauptverantwortlicher für Rüstungsexporte im Wert von 7,86 Milliarden Euro allein im letzten Jahr. Einer der größten Abnehmer dieser Exporte ist seit Jahren die kolonialistische Türkei. Diese führt zurzeit einen blutigen Angriffskrieg gegen die fortschrittlichen, basisdemokratischen und selbstverwalteten Gebiete in Rojava (Ostkurdistan) und Südkurdistan. Diese neo-osmanische Invasion wurde öffentlich als völkerrechtswidrig gekennzeichnet. Somit verstößt auch die Bundesregierung, als Unterstützerin der Besatzer, gegen den Waffenhandelsvertrag, indem sie einen erneuten Völkermord vorantreibt. Die modernsten Waffen sind deutsche Kampf- und Aufklärungsdrohnen und deutsche Leopard 2 Panzer, welche in Kurdistan ZivilistInnen massakrieren. Der deutsche Rüstungskonzern TDW stellt die Raketenköpfe für die Drohnen her, während Rheinmetall die Versorgung mit Munition sichert. Zusätzlich werden Gefechtsköpfe und Baupläne an die Erdoğan-Diktatur geliefert, welche dem Land auch eigene Produktion ermöglichen. Die aggressive Kriegspolitik der Türkei in Nord- und Ostsyrien, Jemen, Aserbaidschan, Libyen, Nord- und Südkurdistan wäre ohne die jahrelangen deutschen Exporte so nie möglich gewesen. Beim Treffen zwischen dem Mörder & Faschisten Erdoğan und Heiko Maas, kritisiert Maas noch nicht einmal seine Kriegsführung, sondern zeigt, dass die Zusammenarbeit mit dem Diktator gewollt ist. Diese Zusammenarbeit bestätigt sich weiterhin durch das Verhandeln beider über deutsche Gefangene in der Türkei oder durch den menschenfeindlichen EU-Türkei-Deal, für dessen Fortbestand Maas’ Partei, die SPD, steht.

Es ist die BRD, als Kopf der EU, welche die Kriegsverbrechen der Türkei fortlaufend verteidigt. Angesichts der neuen Militäroperationen der Türkei im Mittelmeer und der Unterstützung von Aserbaidschan im Krieg gegen Armenien, sagte Merkel beim letzten EU-Gipfel in Brüssel “es gebe trotz aller Schwierigkeiten ein hohes Interesse der Europäischen Union (…), zu der Türkei ein wirklich konstruktives Verhältnis zu entwickeln“. Sie verwies dabei darauf, dass die Türkei nicht nur Nato-Land sei, sondern auch Partnerin der EU in der Flüchtlingspolitik.

Doch nicht nur an die Türkei wird von der Bundesregierung Kriegsmaschinerie exportiert, sondern auch an die Vereinigten Arabischen Emirate und Ägypten, womit die BRD alle Kriegsparteien im Libyenkrieg beliefert. Heiko Maas stellt wirtschaftliche Profitinteressen über Menschenleben, inhaftierte Oppositionelle oder getötete ZivilistInnen, aber auch über zerstörtes Weltkulturerbe und unbewohnbar gewordene Gebiete.

Das Leid an den europäischen Grenzen ist kein Scheitern irgendwelcher Werte Europas, es ist kein ideelles Problem. Es ist ein Ergebnis des imperialistischen Projekts EU, das seine Grenzen nach innen liberalisiert, um einen freien Fluss von Waren und vor allem von Arbeitskräften aus Süd- und Osteuropa zu gewährleisten und deshalb seine Grenzen nach außen umso brutaler schließt. Während sich innerhalb dieser Grenzen selbst gefeiert wird, vegetieren in Moria mehr als 13.000 Menschen in einem neuen erbärmlichen Lager vor sich hin. Moria ist das Produkt der Politik der EU, die Deals mit der Türkei oder Libyen macht, damit diese unter allen Umständen Geflüchtete aus Europa raushalten. Deine geheuchelte Anteilnahme beim Brand des Lagers nimmt dir niemand ab, du bist verantwortlich, Heiko Maas!

Das alte Spiel – imperialistische Agression nach Außen und Repression nach Innen – ist tief in der DNS der BRD verankert. Die SPD fördert seit Jahrzehnten den Sozialabbau und den Aufbau eines immensen Repressionsapperates. Die Agenda 2010, die mit dem Abbau von ArbeiterInnenrechten und der Einführung von Hartz4 eine riesige Welle an Armut und Elend gebracht hat, ist ein Produkt der deutschen Sozialdemokratie. Schulz, Maas, Schröder, Scholz oder Lindner, Merkel, Merz, Söder – die Namen sind austauschbar, der Kern bleibt der Gleiche. Profit über Allem.

Aber auch der rumänische Staatspräsident, Klaus Iohannis, ebenfalls Sozialdemokrat, hat einige kritische Sätze verdient. Der seit 2014 im Amt befindliche Präsident hetzt zum einen regelmäßig gegen die ungarische Minderheit und fördert so ganz bewusst den rumänischen Nationalismus. Zum anderen ist die Lage der im Land lebenden Sinti und Roma von Diskriminierung und Ausgrenzung geprägt. Das Leben der 2.2 Millionen Menschen ist gekennzeichnet von Polizeigewalt, Armut und systematischer Diskriminierung durch die Behörden. Auch die oft menschenunwürdigen Wohnverhältnisse werden zum massiven Problem, wenn man in den eigenen maroden Wänden nicht nur schlafen, sondern den ganzen Tag ausharren muss. Häufig sind »Romagebiete« nur noch teilweise oder gar nicht mehr an die öffentliche Infrastruktur angeschlossen. Nicht unerwähnt können wir in diesem Zusammenhang die Hetze des Magdeburger Oberbürgermeisters Lutz Trümper gegenüber den in Magdeburg lebenden rumänischen Staatsangehörigen lassen. Regelmäßig wirft er ihnen Sozialbetrug sowie unangepasstes Verhalten vor. Zuletzt im Frühjahr diesen Jahres wurde ein ganzer Wohnkomplex im Zusammenhang mit der Corona Pandemie unter Quarantäne gestellt. Um unter Quarantäne gestellt zu werden reichte allein die Staatsbürgerschaft. In der zwei Wochen andauernden Maßnahme wurden die Menschen von der Stadt nur unzureichend versorgt.

Das Rot mit dem sich die SPD darstellt hat nichts mit Sozialismus zu tun, sondern steht für das Blut an den eigenen Händen. Lasst uns dem Kriegsverbrecher Maas zeigen, dass er bei uns nicht willkommen ist und lasst uns seinen Besuch hier in Magdeburg nicht ohne Protest vonstatten gehen lassen!

Fluchtursachen bekämpfen – Waffenexporte stoppen!

Maas finanziert – Erdoğan bombardiert!

Deutsche Waffen raus aus Kurdistan und aller Welt!

Krieg dem BRD-Imperialismus!

Solibündnis Kurdistan – Magdeburg

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[18 Oktober] „Soziologie der Freiheit“ – Buchvorstellung

Reimar Heider, Sprecher der Internationalen Initiative „Freiheit für Öcalan – Frieden in Kurdistan“, stellt im Oktober in Magdeburg den dritten Band „Soziologie der Freiheit“ aus Abdullah Öcalans Manifest der demokratischen Zivilisation vor.

Datum: Sonntag 18. Oktober

Ort: Kulturkollektiv, Arndtstraße 55, Stadtfeld, Magdeburg

Beginn: 16:00 Uhr

Am 18. Oktober wird in Magdeburg der im April erschienene dritte Band „Soziologie der Freiheit“ aus Abdullah Öcalans „Manifest der demokratischen Zivilisation“ von Reimar Heider, Übersetzer des Buches und Sprecher der internationalen Initiative „Freiheit für Öcalan – Frieden in Kurdistan“, vorgestellt. Nachdem Öcalan in den ersten beiden Bänden die Geschichte der Zivilisation von ihren Anfängen bis zur kapitalistischen Moderne neu interpretiert hat, legt er mit dem dritten Band eine Methode für die Lösung der drängendsten Probleme des 21. Jahrhunderts vor.

Reimar Heider wird eine Einführung in die Ideen und politischen Konzepte des kurdischen Vordenkers Abdullah Öcalan geben und diesen in Bezug zur aktuellen Situation Öcalans und der kurdischen Freiheitsbewegung setzen.

Der Band III „Soziologie der Freiheit“ aus Abdullah Öcalans Manifest der demokratischen Zivilisation ist im UNRAST-Verlag erschienen und wird bei den Veranstaltungen erhältlich sein.

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Veranstaltung 15. August 2020: 15’ê Tebaxê pîroz be! 36 Jahre Guerillakampf in Kurdistan!


!! ACHTUNG !! Beginn auf 16Uhr verschoben!
Wir verschieben unsere Feierlichkeiten anlässlich des 36. Jahrestages der Guerilla am morgigen Samstag auf 16Uhr. Grund ist die Kundgebung gegen die von Rechten durchsetzte Corona leugner-Demo. Die gegenprotest findet ab 14 Uhr auf dem Ulrichsplatz stat.

Update: “Aufgrund des allgemeinen Grillverbots in der Stadt Magdeburg, werden wir ein Buffet aufbauen. Also bringt bitte Salate, Brot, Aufstriche Obst oder Gemüse mit.”

Am 15. August 1984 feuerten 22 GuerillakämpferInnen unter der Führung vom Kommandanten Egîd (Mahsûm Korkmaz) die erste Kugel in den Bergen Kurdistans gegen die Besatzung ihres Landes durch den türkischen Staat ab. Dies startete einen Guerillakrieg für Freiheit und die Selbstbestimmung des kurdischen Volkes. Die Revolution in Rojava und das Projekt der demokratischen Föderation Nordsyrien sind ein Resultat dieser historischen Aktion und der Anstrengungen tausendener Märtyrer, die in diesem Kampf gefallen sind. Damals sagte die türkische Regierung, dass es nur Stunden bräuchte, um mit dieser kleinen Gruppe von „Terroristen“ fertig zu werden. Es hat sich zu einem 36 Jahren währenden Teil einer Revolution entwickelt, welcher sich Millionen Menschen auf der ganzen Welt angeschlossen haben und verteidigten.

Wir laden euch ein, den 36. Jahrestag des Guerillakampfes in Kurdistan mit uns zu feiern und gemeinsam die Luft der Freiheit zu atmen, die uns die kurdische Befreiungsbewegung von ihren Bergen bringt, um gemeinsam für Gleichheit, Freiheit und Selbstbestimmung aller Völker und Geschlechter zu kämpfen.

Dies ist ein Mitbringrillen, also nehmt euch bitte Essen und Trinken mit. Wir werden den Konsum von Alkohol auf dieser Veranstalltung nicht tolerieren

Achtet außerdem auf genügend Abstand zueinander, aufgrund der aktuellen Corona Pandemie!

Samstag 15. August 2020 – Ab 16 Uhr
Glacis-Park (Grillwiese) – Magdeburg

Es wird gemeinsam gegrillt. Außerdem wird es Vorträge, Spiele und kulturelle Aktivitäten geben.

Es lebe der 15. August! Es lebe der Widerstand der Guerilla! Es lebe der Widerstand in Heftanîn!

!! NÛBÛ !! Destpêkirina pîrozbahiyê heta saet 16 dereng be.
Hevalên hêja, em ê pîrozbahiya xwe ji bo 15ê Tebaxê heta saet 16 roja Şemî dereng bikin. Sedema wê çalakiya li dijî meşa rastgiran a li dijî virusa korona ku li navenda bajarê çedibe, ye. Ev çalakî saet 14 li Ulrichsplatz destpêbike.

Baldarî! Ji ber biraştin qedexe li hamu Magdeburgê, emê mêzeya têrxwarin amade dikin. Ji be4 yekê ji kerema xwe salata, nan, muhammara, fekî an sevze bînin.

Li 15 tebaxê 1984 22 gerîla di bin fermana Egîd (Mahsûm Korkmaz) fişeka yekem li dijî dagirkirina welatê wan bi destê dewleta tirk ve avêtin. Ji ber vê yekê şerekî gerîla ji bo azadî û xweparastina gelê Kurd dest pê kir. Şoreşa Rojavayê û projeya Federasyona Demokratîka Bakurê Sûriyê netîcen vê pêrabûna dîrokî û hewldanên hezar şehîdên ku di vê têkoşînê da ketin ne. Di wê demê, hukûmeta tirkî got ku ew tenê hindik demjimêran divê ku vê koma piçûk a “terorîstan” bikujin. Ev bûye parçeka şoreşa 36 salan ku bi mîlyonan mirovên hamu cîhanê xwe bihevgirêdan û diparêzin.

Em we vedixwînin ku li gel me 36 salvegera şerê gerîla li Kurdistanê pîroz bikin û bi hev re hewaya azadiyê ya ku tevgera rizgarîxwaza Kurd ji çiyayên wan ji me re tîne, ku bi hev re ji bo wekhevî, azadî û xweparastina hemî gelan û zayendiyan têkoşîn bikin.

Em ê hemû tedbîrên giredayî virusa koronayê bigirin.

Şemi 15. Tebaxê 2020 – Saet 16 li
Parka Glacis (erdê biraştine) – Magdeburg

Bijî 15’ê Tebaxê! Bijî Berxwedana Gerilla! Bijî berxwedana Heftanînê!

 

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[15.Juni.2020] Kundgebung: Stoppt Erdogans Krieg in Kurdistan!

STOPPT ERDOGANS KRIEG IN KURDISTAN

Der faschistische türkische Staat hat in der Nacht massive Luftangriffe auf kurdische Gebiete im Nord-Irak durchgeführt. Betroffen ist neben dem Şengal-Gebirge auch das Flüchtlingslager Mexmûr. Auch Krankenhäuser wurden bombardiert. Die Eziden, welche den IS-Terror überstehen mussten, sind nun wiederholt Ziel des Erdogan-Regimes.

Der NATO-Partner Türkei startet somit ein weiteres Massaker gegen die KurdInnen und Deutschland und andere NATO-Mitglieder schauen zu. Mit Blick auf die Kriminalisierung von kurdischen Strukturen in Deutschland und massive Waffenexporte in die Türkei ist dies auch nicht verwunderlich. Erdogan ist ein enger Verbündeter des deutschen Staats und die BRD ist somit mitverantwortlich für die Angriffe.

Tragen wir am heutigen Abend unseren Protest auf die Straße.

HEUTE 15. Juni | 19 Uhr | Hauptbahnhof Magdeburg

Hoch die internationale Solidarität – alle zusammen gegen den Faschismus!

Solibündnis Kurdistan – Magdeburg

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Solidaritätserklärung mit Grup Yorum

Kunst ist Teil jeder freiheitlichen und revolutionären Bewegung. Grup Yorum als Kunstkollektiv verkörpert viele allgemeine sozialistische Werte. Diese freiheitlichen Werte sieht der türkische Faschismus unter der Führung von Erdogans Partei AKP als Angriff gegen ihr Schreckenssystem.
Es sind tausende von Gefangenen der verschiedenen revolutionären linken Organisationen und der kurdischen Freiheitsbewegung in den Folterkerkern inhaftiert.
Täglich werden Menschen in der Türkei und in Kurdistan verschleppt und ermordet.
Dagegen sprachen sich Grup Yorum in ihren Liedern und ihrer Kunst aus. Deshalb wurden sie vom Regime als Terroristen stigmatisiert und auf die Terrorliste gesetzt.
Auch in der BRD werden sie verfolgt, denn die Achse Berlin – Ankara besteht trotz oberflächlicher Probleme weiter. Dies zeigt sich in der gegenseitigen Unterstützung zum Ausbau ihrer jeweiligen kapitalistischen Hegemonialansprüche. Ihre gemeinsame Strategie reicht weit in die Geschichte zurück.
Nun haben sich verschiedene Mitglieder von Grup Yorum dazu entschlossen ihre Körper als Waffe gegen diese Ungerechtigkeit einzusetzen.
Helin Bölek und Mustafa Koçak haben schon am 03. und 24. April 2020 ihr Leben im Kampf für die Freiheit der Völker Kurdistans und der Türkei geopfert. Mehrere weitere GenossInnen befinden sich im Todesfasten, das teilweise schon über 300 Tage lang andauert.
Wie schon beim Krieg in Kurdistan und der physischen Vernichtung der fortschrittlichen und sozialen Bewegungen in der Türkei sieht ein Großteil der Welt wieder nur schweigend zu. Im Kern unterscheidet sich der sogenannte demokratische Westen nicht von der Türkei. Die Taktiken sind verschieden, aber die Strategie der Unterdrückung ist die gleiche, nämlich die Unterdrückung einer echten Alternative zu ihrem patriachalen und kapitalistischen System.
Ibrahim Gökçek hatte seinen Hungerstreik in Istanbul am 323. Tag beendet. Seine Band Grup Yorum teilte mit, dass der Widerstand sein Ziel erreicht hat. Er ist zwei Tage später, am 07. Mai 2020, an den Folgen seines Hungerstreiks im Krankenhaus gefallen.
Die beiden revolutionären Gefangenen Özgür Karakaya und Didem Akman sowie die ebenfalls inhaftierten Anwälte Ebru Timik und Aytac Ünsal befinden sich immer noch in Unterstützung der Forderungen von Grup Yorum im Todesfasten.

Grup Yorum stehen für ihre Prinzipien ein und kämpfen mit ihren Mitteln für die Freiheit. Ihre Opferbereitschaft ist für uns ein Beispiel des Kampfes.

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[17. April] Film: Ji bo Azadiyê (Für die Freiheit) – Verschoben

Aufgrund der aktuellen Corona-Situation ist die Filmvorstellung bis auf weiteres Verschoben.

Sobald ein neuer Termin feststeht, werden wir darüber Informieren. Alle bereits erworbenen Tickets behalten auch für den neuen Termin ihre Gültigkeit. Wenn der neue Termin nicht wahrgenommen werden kann, können die Tickets natürlich umgetauscht werden. Wir hoffen, dass alle in diesen schweren Zeiten gesund bleiben.

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Heraus zur LL-Demo 2020


Im Januar 2020 jährt sich die Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht bereits zum 101. Mal. Sie fielen einem Staatsterrorismus zum Opfer, dem sich fortschrittliche Bewegungen bis heute gegenüber sehen. Von den Freikorps über die Nationalsozialisten und der Organisation Gehlen bis zum NSU sind Staat und faschistische Strukturen eng miteinander verknüpft. International gibt es ebenso unzählige Beispiele, in denen Staatsapparate auf reaktionäre, bis faschistische Gruppen zur Absicherung von ökonomischen Interessen, Einfluss und Profit zurückgreifen. Auch dieses Jahr unterstützen wir den antifaschistischen-internationalistischen Block, der dieses Jahr unter dem Motto „Fight & Remember! – In Gedenken an die ermordeten Genoss*innen!“ steht.

Der vollständige Aufruf kann hier nachgelesen werden: http://fightandremember.blogsport.eu/581/aufruf-2020-fight-remember-in-gedenken-an-die-ermordeten-genossinnen/

Sonntag | 12. Januar 2020 | Zugtreffpunkt 06:30 Uhr | ZOB

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